Cloud

16.11.2018

„Die Infrastruktur von TUI ist derzeit auf mehr als 20 eigene und gemanagte Rechenzentren verteilt. Wartung und Komplexität sind sehr hoch und die Infrastruktur ist nicht auf Abruf verfügbar. Infrastrukturkosten sowie Geschwindigkeit beim Bereitstellen wirken sich dadurch auf unsere Wettbewerbsfähigkeit aus. Mit der Cloud und anderen Technologien wollen wir neue, gewinnbringende Funktionen schneller auf den Markt bringen.

 

Die Vorteile von Cloud Computing für TUI sind, dass sich unsere Mitarbeiter stärker auf das Entwickeln, Bereitstellen und Management von Lösungen konzentrieren können und somit einen höheren Mehrwert erzielen. Um Projekten das richtige Maß an Infrastruktur zu wettbewerbsfähigen Kosten bereitzustellen, verfolgen wir einen standardisierten Ansatz mit einem Cloud-Anbieter. So können Projekte schneller gestartet und fertiggestellt werden, da beispielsweise weniger Zeit für die Bereitstellung der Infrastruktur benötigt wird und die Innovationen der Cloudhersteller zu unserem Vorteil eingesetzt werden können.

 

Höhere Geschwindigkeit, Agilität, Flexibilität und Kostentransparenz ist hierbei unsere Vision.

In Projekten werden Entwicklungs-, Test-, UAT- und Produktionsumgebungen an einem Tag bereitgestellt. Das bedeutet, vollständig praktikable End-to-End-Umgebungen für die kontinuierliche Entwicklung, einschließlich einer betriebsbereiten Dev-Sec-Ops-Infrastruktur sowie Standardfunktions- und Leistungstests, die Berichte generieren. So werden vom ersten Tag an Projekte erstellt, die automatisiert Auswertungen liefern. Projekte können aus einer breiten Palette von Technologien wählen, solange sie die vereinbarten API-, Big Data- und Cloud-Standards einhalten.

Für TUI bedeutet das, dass die Applikationen und Plattformen je nach Bedarf automatisch und nachhaltig skaliert werden können. Wo immer möglich, müssen Dienste zwischen unseren Cloud-Providern jederzeit bereitgestellt, ausgeführt und migriert werden, und zwar auf eine für den Kunden transparente Weise. Zusätzlich können Nachweise für die Einhaltung von Compliance- und Datenschutzrichtlinien erbracht werden. Die Bereitstellung, Konfiguration, Überwachung, Alarmierung und Lebenszyklusverwaltung von Anwendungen und Plattformen wird durch die Cloud-Technologie automatisiert.

Was tun wir konkret?

Ein unternehmensweites, internationales Programm fokussiert sich daher auf die Migration aller Applikationen von unseren eigenen Rechenzentren in eine Cloud-Umgebung. Es wird dabei auch betrachtet inwieweit man diese Anwendungen, vor oder nach der Migration, optimieren kann, um die Skaleneffekte und Vorteile der Cloud noch effizienter zu nutzen. Hierbei achten wir besonders darauf, dass wir die Anwendungen auf einen cloud-native Ansatz umstellen und dabei Serverless- und Container-Technologien einsetzen.

In vielen Teilen des Programms kommen agilen Arbeitsmethoden zum Einsatz (Scrum). Durch den häufigen Austausch und das Zurückblicken auf einen überschaubaren Zeitraum - in der Regel 2 Wochen - werden schnell (kleine) Ergebnisse erzielt, es fällt leichter Erfolge zu messen, aber auch zu sehen, falls etwas in die falsche Richtung geht.

Lebenslanges Lernen:

Unsere Welt dreht sich immer schneller und Technologien entwickeln sich ständig weiter. Ohne Weiterbildungen und Training-on-the-Job ist es unmöglich up-to-date zu bleiben - unseren Mitarbeitern steht hierfür ein umfassendes Trainingsangebot zur Verfügung. Wir freuen uns natürlich über jeden neuen Kollegen, der in diesen Bereichen bereits Wissen, praktische Erfahrungen und Know-How mitbringt.

Haben wir dein Interesse geweckt? Falls du uns auf der Reise in die Cloud begleiten und tatkräftig unterstützen möchtest , freuen wir uns auf deine Bewerbung – findest du unsere aktuellen Stellenauschreibungen im Bereich „Cloud““

Christian Rudolph | Group Platforms Lead